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Gemeinsam erfolgreich studieren

Grußwort des Seniors


Verehrte Damen,
liebe Bundesbrüder,
liebe Kartell- und Farbenbrüder,
liebe Freundinnen und Freunde der Rheno-Palatia!


Im vergangenen Sommersemester feierten wir ein wunderbares Fest unter dem Motto: 100 Jahre Rheno-Palatia – 100 Jahre „Einig! Treu!“. Vier schöne Tage verbrachten wir alle gemeinsam und für uns Aktive war es ein großes Vergnügen, all die Alten Herren, ihre Familien und Freunde unseres Studentenvereins begrüßen zu dürfen. Dieses Stiftungsfest war ein besonders schönes Fest und ich werde gerne etwas poetisch, wenn ich schreibe, dass unsere Herzen im Juni 2011 wahrlich weiß-grün-weiß strahlten.
Nun ist die Aufregung vorüber – nach dem Fest ist diesmal nicht vor dem Fest. Die Rheno-Palatia verfügt über eine gesunde Aktivitas und eine prächtige Altherrenschaft; beides gilt es zu erhalten und weiter auszubauen. Die Zeichen stehen hervorragend. Dennoch muss nun weitergearbeitet werden, das Verbindungsleben kultiviert und in gewisser Hinsicht ein neuer Anfang begangen werden. Lange hatten wir auf dieses große Stiftungsfest hingearbeitet, alles schaute nach vorne. Diese Perspektive fehlt jetzt gewissermaßen, oder vielmehr: sie hat sich erfüllt.
Es besteht nun kein Grund zur Entstehung eines Vakuums. Unsere Aktivitas lebt, sie hat sich am 100. Jubiläum weiter genährt und hält noch immer viele gute Ideen parat. Wir Aktiven legen nach wie vor Wert auf unseren palatenspezifischen, innovativen Geist und ein reichhaltiges Leben neben dem Studium.
Noch vor Semesterbeginn wollen wir beispielsweise unsere Aktivenfahrt auf die Münchener Wiesn veranstalten; im Januar werden uns unsere lieben Alten Herren Volker Schneider und Jan Tegtmeyer dann im schönen Hamburg zum Wiegenfest begrüßen. Weil einige Aktive zum Wintersemester vom Haus wegziehen, dem Verein erfreulicherweise aber nach wie vor in Freiburg treu bleiben, werden wir einige Neuzugänge verzeichnen – nicht nur ihnen werden unsere Feuerzangenbowle und die winterliche Hausparty gefallen.
Kulturell werden wir an unsere Wiesn-Erfahrungen anknüpfen, wenn unser lieber Philistersenior (und studierter Bierbrauer) uns das Brauwesen näherbringt und wir tags darauf die Staatsbrauerei Rothaus besichtigen.

Auch die scientia kommt nicht zu kurz, denn wir kommen in den Genuss eines hochkarätigen wissenschaftlichen Vortrags zum Thema Datenschutz im Alltag. Und schließlich krönen wir das Semester nicht nur mit einer Weihnachtskneipe, sondern wir arbeiten auch hinsichtlich weiterer Programmpunkte mit den anderen Freiburger KV-Verbindungen zusammen und bringen die Rheno-Palatia in der Idee des Freiburger KV vorwärts.
Ich freue mich auf ein buntes Semester mit meinen Aktiven und darauf, dass wie gewohnt so erfreulich viele Alte Herren unser Haus als Ziel regelmäßigen Einkehrens schätzen. Fühlt euch ganz herzlich willkommen geheißen zu einem neuen Semester in der Milchstraße, das unter dem Motto stehen soll:
„Nobis captatio progressus“
(Welches sich frei übersetzen lässt als: Ergreifen wir den Fortschritt.)
Einig! Treu!
Philip Ridder x! (xx)